Uwe Hauck „Depression abzugeben“

Meine Nase steckt seit Wochen wieder mal in Büchern. Ich bin u.a. Lübbe-Buch-Blogger & komme so an tolle (teils noch nicht veröffentlichte) Bücher. Einige davon stelle ich euch HIER und / oder bei Bastei LÜBBE vor.
BEGINNEN möchte ich dieses Jahr 2017 mit dem Taschenbuch vom Uwe Hauck „Depression abzugeben“. Ich durfte das Buch VORAB lesen und kann euch schon HEUTE meine Meinung dazu verraten. ÜBRIGENS seit 13.1.17 ist das Buch im Handel erhältlich.

„Depression abzugeben“
Autor: Uwe Hauck
Ersterscheinung: 13.01.2017
Seiten: 429 / Softcover
ISBN: 978-3-404-60922-2
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Deutsch

Inhalt:
Uwe Hauck ist Ehemann, Vater, arbeitet als Softwareentwickler. Erlebnisse aus der Kindheit, Sorgen & Ängste und schließlich ein Gespräch mit seinen Chefs bringen den „Kessel zum überlaufen“, man hat ihn weh getan… und IHN scheint der einzigste Ausweg ein Suizidversuch zu sein.
Im Buch „Depression abzugeben“ begleiten wir den Autor ein Jahr lang mit seinen Krankheitsbild Depression & Angststörungen.
Wir lernen ihn, die Depression, seine Therapien & viele weitere Schicksale kennen.

Meine Meinung:
Das Taschenbuch hat ein schönes Softcover mit einen kleinen aussagekräftigen Bild – dieses sagt mehr als 1000 Worte.
Depression, diese Krankheit verstehe ich (auch als Krankenschwester) nur schwer.
Stellt euch z.Bsp. Uwe Hauck vor: ein großer Mann, sehr intelligent, körperlich gesund, und doch wirft diesen Mann ein Gedanke, eine nur kleine unangenehme Situation total aus der Spur. JA – DAS ist ein Thema, das man nicht gerne anspricht.
Uwe Hauck traut sich trotzdem in seine Buch ganz offen über diese Krankheit & Symptome zusprechen.

Ich bewundere den Autor dafür,… die Kraft, den Mut, die er aufbringt, um sich dazu zu bekennen.
Er schildert sehr bildhaft, wie er aus ticken kann, wie sein Kopf so verrückt spielt, dass er nicht mehr FREUND und FEIND erkennen konnte. Man existiert in DIESEN 2 Ebenen mit – in der REALEN und DEPRESSIV umnebelten-voller Ängste. Er beschreibt lebhaft, wie sein Körper reagiert, mit Schwindel, Panik, Luftnot, schlimmsten Gedanken … bis hin zum Suizid.

Er erzählt uns von seiner Angst vor Psychiatrien, die dann gar nicht so schlimm sind. Schreibt, was ihn geholfen hat: malen machte Spaß.
Die Geschichte Uwe Haucks gibt zu Denken über seinen vielen Masken, die verschiedenen Schicksale von Mitbetroffenen.

Als Leserin berührten mich Themen, wie z.Bsp.: „Wie sage ich es meinen Kindern,…?“ (Achja! Sein Brief auf der REHA an seinen Kindern hat mein Herz so berührt.)
Mutig erzählt er auch von den Nebenwirkungen seiner Medis.
Mein persönliches Highlight war ABER das Gespräch mit Anne – indem er das wohl schlimmste Thema „Suizid“ aufgreift – bewegend erklärt er einer Frau, deren Mann sich umgebracht hat – Warum Menschen so etwas tun.
UND Schließlich gibt er humorvoll Tipps und auch wichtige Empfehlungen (u.a. was ist bei ersten Warnzeichen unbedingt zu beachten).
DAS Wichtigste ist aber, die Geschichte schenkt Hoffnung, DENN Panik-/ Angstattaken, die sich so durch ein Leben ziehen, kann man wohl beherrschen lernen.

Zusammenfassung:
Menschen mit Depression, Suizid zu verstehen, ist nicht immer leicht.
Ich habe nun gelernt diese Krankheit und meine Freunde mit diesen Leiden besser zu verstehen.
Schließlich kennt fast jeder von UNS Menschen in seinen Umfeld mit diesen oder ähnlichen seelischen Problemen, … gebrochene Knochen kann man schienen, aber was ist mit der Seele?
Hauck schenkt mit seinen Buch Informationen & Hoffnung!
Der Autor unterhält mit seiner Geschichte, sie ist toll und gefühlvoll geschrieben.

=> HIER gebe ich gerne MEINE LESE -EMPFEHLUNG!

=> Meine ausführliche Rezi könnt ihr bei Lübbe / bei der Lesejury lesen.

Schaut mal bei Lübbe vorbei. Dort findet ihr das Taschenbuch „Depression abzugeben“.

Vielen DANK an das Lübbe Blogger-Team für das GRATIS-Buch-Exemplar. Gerne wieder.

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